F&E 2018-12-10T17:55:35+00:00

Biosynex: Expertise

Schwerpunkt der langjährigen technologischen Expertise von Biosynex bildet die Entwicklung von Schnelldiagnosetests, denen Verfahren der Immunochromatographie bzw. der Immunofiltration zugrunde liegen und die membranbasiert (Nitrozellulose) sind.

Diese Tests verbinden Anwenderfreundlichkeit und Ergebnis-Schnelligkeit mit hoher klinischer Leistung. Darüber hinaus sind sie leicht zu transportieren und aufzubewahren.

Die Entwicklungsstrategie von Biosynex ist auf Nischenprodukte mit hohem Mehrwert und eingeschränktem Wettbewerb ausgerichtet. In diesem Zusammenhang haben wir vor Kurzem unsere technologischen Plattformen auf den Gebieten der Molekularbiologie, der Mikrobiologie und der Parasitologie diversifiziert.

Unser Ziel ist es, neuartige Tests zu entwickeln, die den sich stetig verändernden Problemstellungen in der Medizin Rechnung tragen und den Ärzten sofortige Informationen liefern, die für eine geeignete Versorgung der Patienten relevant sind.

Ein hochkarätiger wissenschaftlicher Ausschuss sowie ein Netzwerk aus führenden klinischen Experten steht uns bei der Umsetzung dieser Strategie zur Seite.

Schwerpunkt der Expertise von Biosynex stellt derzeit das Thema Point-of-Care-Testing dar. Es handelt sich hierbei um einen stark wachsenden Bereich, dessen Ziel es ist, die Gesundheitskosten zu senken und medizinischen Fachkräften ein erhöhtes Maß an Flexibilität zu bieten, indem ihnen diagnostische Informationen unmittelbar zur Verfügung gestellt werden.

Drei Bereiche stehen dabei im Mittelpunkt:

  1. Infektionskrankheiten auf Grundlage von Verfahren der Immunochromatographie, der Agglutination oder der Molekularbiologie. Die Tests sind schnell und fallweise durchführbar.
  2. Geburtshilfe (Vorzeitiger Blasensprung, Frühgeburt)
  3. Point-of-Care-Testing durch die Entwicklung anschließbarer Lesegeräte, die direkt in den klinischen Einrichtungen verwendet werden können und mit unseren Schnelltests kompatibel sind

Biosynex: die Abteilung F&E

Die in Straßburg ansässige Abteilung F&E von Biosynex beschäftigt rund zehn Wissenschaftler, die von einer leistungsfähigen Technologieplattform sowie einer langjährigen Erfahrung auf dem Spezialgebiet der In-vitro-Diagnostik profitieren.

Es ist dem Unternehmen gelungen, für die Entwicklung seiner führenden Produkte industrielle und akademische Partnerschaften einzugehen.

Der neue Kryptokokkose-Test von Biosynex wurde beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Centre National de Référence des Institut Pasteur entwickelt.

Die Entwicklung des Unternehmens Biosynex wird seit seiner Gründung durch öffentliche Regionalbeihilfen (Region Elsass), die französische Agentur für Innovation (OSEO oder BpiFrance) sowie europäische Programme (FTP7) gefördert. Einige Beispiele für unsere durch öffentliche Hilfen geförderten Projekte sind:

  • Projekt DiagEBV, zertifiziert durch den Alsace Biovalley Cluster für die Entwicklung von Schnelltests zum Nachweis von Infektionen mit dem Epstein-Barr-Virus (2008-2011)
  • „Dispositif Gradient“ der Region Elsass zur Finanzierung einer Automatisierung der Produktion (2012 bis 2015)
  • FTP7 PIPAVIR Projekt für die Entwicklung von Tests zum Nachweis des Onkoproteins E7, das als evolutiver Marker von Infektionen mit dem Papillomavirus verwendet wird (2012 bis 2015)
  • Finanzierung durch BpiFrance eines Projekts zur Entwicklung innovativer Tests auf dem Gebiet der Frühgeburt (Vertrag über ein zinsloses Darlehen für Innovationen, 2015 bis 2017)

Biosynex besitzt bereits mehrere Patente auf dem Gebiet der Geburtshilfe, insbesondere seinen Test zur Erkennung von Blasensprüngen auf Grundlage des Nachweises von zwei Biomarkern.

So verfügt Biosynex über ein französisches Patent (FR1054374) mit weltweiter Ausdehnung (WO2011/151597A1). Einer europäischen Erteilung dieses Patents (EP 2577317) im Jahr 2014 folgte eine australische Erteilung im Jahr 2015.

Biosynex hat sich eine weltweite Präsenz zum Ziel gesetzt und verfolgt daher eine gezielte Strategie zum Schutz geistigen Eigentums.

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